Methoden
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Die Methoden für ein effektives Gedächtnistraining sind teilweise über 2000 Jahre alt und wurden bereits von Gelehrten wie Simonides (556 - 467 v. Chr.) und Cicero (106 - 43 vor Chr.) genutzt. In den letzten Jahrzehnten sind diese alten Techniken teils wiederentdeckt teils weiterentwickelt worden. Das menschliche
Gehirn hält erstaunliche Fähigkeiten bereit, die man im Gedächtnistraining
anwendet: |
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1. Veränderung von „trockenem Stoff“: Viele der heutigen wichtigen Informationen basieren auf Zahlen. Umsatzgrößen, Jahreszahlen, Geburtstagsdaten sind „lerntrocken“ und erschweren somit massiv die Behaltensfähigkeit. Nach fest definierten Regeln können solche Informationen aber gehirngerecht aufbereitet werden. 2. Räumliche Orientierung: Die zentrale Gedächtnistechnik nennt sich Loci-Methode (Verortungsmethode). Jeder Mensch ist in der Lage sich leicht in einem Raum oder einem bestimmten Gebiet zu orientieren. Diese Orientierungsfähigkeit wird ausgenutzt, um eine Vielzahl von Informationen behalten zu können. 3. Verbessertes Behalten: Ungewöhnliche Situationen oder "merk"-würdige Informationen verarbeitet unser Gehirn leichter und intensiver. Gefährliche Situationen im Straßenverkehr oder den ersten Vortrag mit der entsprechenden Aufregung vergisst man oft das ganze Leben lang nicht mehr. Die Gedächtnistechniken nutzen dieses aus und verknüpfen trockene Informationen mit ungewöhnlichen Randgeschichten. |
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